Städtereisen sind auch dieses Jahr wieder voll im Trend

Städtereisen London

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Seit Jahren boomen die Städtereisen. Selbst eine kriselnde Wirtschaft konnte dem Reisedrang von Millionen Touristen keinen Abbruch tun. Einen wichtigen Beitrag zu dieser Entwicklung dürfte der Aufstieg der sog. Billigflieger geleistet haben. Besonderes innerhalb Europas waren Flüge selten so erschwinglich. Dadurch werden Kurzreisen möglich: Eine Urlaubswoche in Barcelona oder Prag? Oder gar ein Wochenendtrip nach Dublin oder Stockholm? In Zeiten, in denen insbesondere der europäische Kontinent immer weiter zusammen wächst, ist das nicht bloß der High-Society oder der internationalen Businessvertretern vorenthalten.

 

Warum Städtereisen nie langweilig werden

Städtereisen Dublin - Blick vom Balkon

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Ob als Kurztrip oder längeren Aufenthalt: Die Stärke von Städtereisen liegt in einer sehr hohen Erlebnisdichte. Wo Kulturangebote, Sehenswürdigkeiten, Ausgeh- und Erholungsmöglichkeiten so hoch konzentriert sind wie in Städten, braucht man in der Regel nicht allzu lange, um das Land und seine Menschen kennenzulernen. Denn Museen und Theater, Kneipen und Nachtclubs, Zoos und Parks, Monumente und historische Bauwerke wurden nicht speziell für Touristen errichtet. Sie werden ebenso von Einheimischen genutzt, was den Kontakt zu ihnen erleichtert. Städtereisen sind immer auch gleichzeitig Bildungsreisen, bei denen man sich – gewollt oder ungewollt – neues Wissen über sein Reiseziel aneignet.

Die beliebtesten Ziele für Städtereisen

Das üppige Angebot an Kultur und Freizeitaktivitäten wird wohl auch dieses massenhaft Touristen anlocken. Profitieren von den boomenden Städtereisen werden insbesondere die Weltmetropolen. An erster Stelle steht London, das regelmäßig von Dutzenden Millionen Reisenden besucht wird. Paris und Rom stehen ebenfalls sehr hoch im Kurs, obwohl sie mit der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs bei weitem nicht mithalten können. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich auch Berlin. Seit Jahren steigen hier die Übernachtungen in den Hotels und Pensionen. 2011 wurden knapp zehn Millionen Gäste beherbergt. Allerdings stammt ein sehr großer Teil der Reisenden aus Deutschland. Es wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis die Bundeshauptstadt auch international zu einem der Topadressen für Städtereisen gehört.