Amsterdam ist immer eine Reise wert

Mit mehr als zwei Millionen Bürgern ist Amsterdam nicht nur die einwohnerstärkste Stadt der Niederlande, sondern auch die Hauptstadt. Hinzu kommen die vielen Touristen, die jedes Jahr nach Holland pilgern, um eine der drei großen Highlights der Hafenstadt zu bewundern: 1.die Grachten, 2. den Rembrandtplein und 3. das Rotlichtviertel. Klingt komisch, ist aber so.

Sehenswürdigkeiten von Amsterdam

© Michael Blann/Digital Vision/Thinkstock

Auch wenn Amsterdam voll von historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten ist, die mit Sicherheit auch einen Besuch wert sind, interessieren sich die meisten Touristen tatsächlich mehr für die oben genannten Anlaufpunkte der Niederlande. Warum das so ist, haben wir für unsere Leser herausgefunden.

Die Grachten von Amsterdam

Als Grachten bezeichnet man in den Niederlanden schmale, künstlich angelegte Kanäle, Graben oder auch Wassergraben – davon gibt es in Amsterdam mehr als genug (>160). Sie schlängeln sich durch die ganze Innenstadt und sind von diversen Brücken überspannt. Deshalb wird die Hafenstadt auch gerne mal als „Venedig des Nordens“ betitelt, weil in der Stadt der Liebe ebenfalls viele Brücken und Kanäle sind. Zu den bekanntesten Hauptgrachten zählen derzeit die Singel, Heren-, Keizer- und Prinzengracht, die durch die Innenstadt verlaufen. Wer eine Bootsfahrt auf einer der Grachten unternehmen möchte, wird in der Nähe vom Hauptbahnhof und dem Damrak fündig. Allerdings sollten lange Wartezeiten mit eingeplant werden.

Der Rembrandtplein in der Hafenstadt

Im Jahre 1876 wurde auf dem ehemaligen Botermarkt in Amsterdam ein Standbild von Rembrandt aufgestellt – dadurch erhielt der Rembrandtplein seinen heutigen Namen. Durch seine zahlreichen Theater und Kinos, Bars und Restaurants zählt der Platz zu den bekanntesten Ausgehvierteln der Hafenstadt. Dennoch zieht eine andere Attraktion jedes Jahr Millionen Touristen an: eine Gruppe lebensgroßer Bronzeskulpturen, die seit 2006 vor dem Rembrandt-Standbild die „Nachtwache“ nachstellen.

Das Rotlichtviertel in Amsterdam

Unter dem Namen „De Wallen“ bekannt liegt das berühmt berüchtigte Rotlichtviertel mitten im Zentrum der Stadt – im Dreieck zwischen Neumarkt, Hauptbahnhof und dem Dam. Am Tag wie auch in der Nacht strömen vorrangig männliche Touristen scharenweise in die Altstadt, um die Prostituierten bei ihrer legalen Arbeit finanziell zu unterstützen. Egal, ob Fensterbordell oder Pornoshow: Entlang der malerischen Grachten zeigt sich Amsterdam von einer ganz anderen Seite. Auch wenn manche Bewohner das Rotlichtviertel verfluchen mögen, so gehört es doch zu Amsterdam wie die Grachten.