Berlin – das europäische New York

Nach London und Paris zählt Berlin zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Alleine im letzten Jahr statteten über 100 Millionen Tagestouristen der deutschen Landeshauptstadt einen Besuch ab – Tendenz steigend. Als Regierungssitz der Bundesrepublik und zugleich bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands (rund 3,5 Millionen Menschen leben dort) weiß die Metropole durchaus zu überzeugen. Politik- wie auch Kunst- und Kulturinteressierte finden in der Hauptstadt allerhand Sehenswertes, das es zu entdecken gilt.

Doch was ist, wenn man nur 24 oder 48 Stunden lang Zeit hat, um die berühmtesten Sehenswürdigkeiten Berlins aufzusuchen? Welche muss man gesehen haben und wie findet man diese? Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Anlaufpunkte der Landeshauptstadt.

48 Stunden Berlin – wohin führt die Reise?

1. Brandenburger Tor: Es ist das Wahrzeichen der statt und reich an Geschichte. Noch bis 1989 galt es als Symbol für die Teilung Berlins – heute ist es ein Nationalsymbol für die deutsche Einheit. Das 26 Meter hohe, 65 Meter breite und 11 Meter tiefe Tor steht am Pariser Platz (in der Dorotheenstadt) und ist somit kaum zu übersehen. In den Torhäusern befinden sich wiederum zwei Skulpturen (vom römischen Kriegsgott Mars und seiner Göttin Minerva), während auf dem Brandenburger Tor (Foto unten) die Quadriga (ein von vier Pferden gezogener Wagen) ihr Dasein fristet.

Brandenburger Tor

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2. Potsdamer Platz: Fast genauso oft besucht wird das moderne Großstadtzentrum Berlins, welches in nur zehn Jahren aus einer großen Brache entstand, die vom Krieg gezeichnet wurde. Heute ist der Potsdamer Platz von Firmenhochhäusern, Geschäfts- und Bürobauten umgeben, aber auch Kunst und Entertainment, Shopping und Weltstadtflair haben den Weg zu dem großen Quartier gefunden. Zwischen architektonischer Vielfalt, empfehlenswerten Geschäftsadressen und bekannten Kulturveranstaltungen (u.a. Berlinale) werden die Besucher in den Bann des Viertels gezogen.

3. Alexanderplatz: Als zentraler Platz und Verkehrsknotenpunkt in Berlin Mitte zieht diese Sehenswürdigkeit die meisten Menschen der Stadt an. Nachdem der Alexanderplatz (Foto unten) im 2. Weltkrieg zerstört wurde, konnte man ihn in den 60er und 70er Jahren wieder herstellen – bis heute behielt er (bis auf ein paar Baumaßnahmen) seine typische Gestalt. Inzwischen versammelt der Platz unzählige Geschäfte um sich herum, sodass die meisten Touristen zum Shoppen verleitet werden. Aber auch ein kleiner Snack oder ein leckeres Kaltgetränk kann dort an jeder Ecke eingenommen werden.

Alexanderplatz und Fernsehturm

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4. Der Fernsehturm: Mit stolzen 368 Metern Höhe ist der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz (Foto oben) das höchste Gebäude in Deutschland. Das Praktische an dem Turm ist, dass er von den Touristen besucht werden kann und diese nach der Fahrt nach oben über die gesamte Stadt blicken können. Dabei fallen einem auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt ins Auge, wie etwa der Reichstag, das Brandenburger Tor, der Hauptbahnhof, das Olympiastadion, die Museumsinsel oder auch der Potsdamer Platz.

5. Kurfürstendamm: Vom Rathenauplatz bis zum Breitscheidplatz verläuft die bekannteste Einkaufsstraße der Landeshauptstadt – der Kurfürstendamm. Zwischen zahlreichen Shops und Hotels, Restaurants, Bars und Cafés erzählt der weltberühmte Boulevard auch eine Geschichte. Denn ursprünglich wurde die Straße im 16. Jahrhundert für die Kurfürsten als Reitweg in den Grunewald angelegt. Heute finden sich entlang des Kurfürstendamms (Foto unten) nicht nur Geschäfte, sondern auch historische Bauten.

Kurfürstendamm

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